Nachhaltigkeit
Führung bleibt größte Schwachstelle im Nachhaltigkeitsmanagement
Die BDO-Erhebung 2026 sieht die größten Defizite beim Nachhaltigkeitsmanagement auf der Führungsebene. Zudem fehlen in vielen Unternehmen geeignete Steuerungsmechanismen, belastbare Nachhaltigkeitsdaten und eine durchgängige Verankerung in den Prozessen.
Die Verankerung von Nachhaltigkeitszielen in Führung und Unternehmenssteuerung bleibt für viele Unternehmen eine Herausforderung. (Bild: Adobe Stock / InfiniteFlow)
Veröffentlicht am 16.09.2026
ESV / ESV-Akademie
Nachhaltigkeit ist häufig nicht ausreichend in Führung und Prozesse eingebunden
Der größte Schwachpunkt bei der Verankerung von Nachhaltigkeit im Unternehmen liegt auf der Führungsebene. Zu diesem Ergebnis kommt die BDO-Erhebung 2026.
In vielen Unternehmen fehlen klare Verantwortlichkeiten, geeignete Steuerungsmechanismen und eine Unternehmenskultur, die Nachhaltigkeitsziele in konkrete Entscheidungen übersetzt.
Auch im Tagesgeschäft ist Nachhaltigkeit noch nicht durchgängig verankert. Ziele fließen häufig nur unzureichend in Beschaffung, Produktion, Investitionsentscheidungen und die laufende Unternehmenssteuerung ein.
Nachhaltigkeitsdaten bleiben eine zentrale Herausforderung
Ein weiterer Engpass besteht bei der Datengrundlage.
43 Prozent der Befragten sehen in der Erfassung, Steuerung und Bewertung von Nachhaltigkeitsdaten ihre größte Herausforderung. Zugleich benötigen mehr als drei Viertel der Unternehmen in zahlreichen Nachhaltigkeitsbereichen Unterstützung.
Schwerpunkt verlagert sich auf die operative Umsetzung
Die Erhebung zeigt einen Schwerpunktwechsel beim Nachhaltigkeitsmanagement. Im Mittelpunkt steht nicht mehr die Frage nach dem Warum von Nachhaltigkeit. Entscheidend ist vielmehr deren wirksame Verankerung in Führung, Prozessen und Steuerung.
Quelle/Fundstelle: BDO-Erhebung 2026
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