Webinar
KANU 2.0 durch BNetzA-Festlegungsentwurf "BRÜCKEN"
Handelsrechtliche und kalkulatorische Auswirkungen
Die aktuellen KANU-Festlegungen der Bundesnetzagentur eröffnen neue Handlungsspielräume bei der Bewertung von Gasnetzen. Das Seminar vermittelt kompakt die Auswirkungen auf Bilanzierung, Erlösobergrenzen und strategische Entscheidungen.
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Referent: Uwe Deuerlein
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KANU 2.0 durch BNetzA-Festlegungsentwurf "BRÜCKEN"
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Inhalte
Mit der Verabschiedung der Festlegung zu den Kalkulatorischen Nutzungsdauern Erdgas (kurz: „KANU“) wurden von Seiten der Bundesnetzagentur (BNetzA) im Jahr 2022 die Grundlagen dafür geschaffen, dass Neuinvestitionen im Gasbereich ab 2023 mit kürzeren Nutzungsdauern im kalkulatorischen Bereich bis zu einem gesetzlich bestimmten Ende der leitungsgebundenen Erdgasversorgung im Jahr 2045 sicher refinanziert werden können.
Mit der Festlegung KANU 2.0 wurden nun auch Regelungen für die Jahre 2025 bis 2027 getroffen, welche den Unternehmen zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten bieten.
Im Gegensatz zu den eher überschaubaren Folgen für die tendenziell niedrigen Neuinvestitionen seit 2023 können sich bei einer Anpassung der Nutzungsdauern auch für die Bestandsanlagen erhebliche Auswirkungen - sowohl im Handelsrecht als auch im kalkulatorischen Bereich - ergeben. Zudem muss eine mögliche schnellere Abschreibung auch vor dem Hintergrund der Ergebnisentwicklung entsprechend beleuchtet werden.
Nachdem viele Unternehmen KANU 2.0 erst- und einmalig 2027 anwenden, sollten die möglichen Folgen für die Planungsrechnungen und den Jahresabschluss 2027 umfassend analysiert und mögliche Handlungsoptionen gegeneinander abgewogen werden. Zudem sollten in diese Überlegungen auch die Rückbauverpflichtungen mit einbezogen werden, für die die BNetzA das Festlegungsverfahren „BRÜCKEN“ eingeleitet hat, um auch die regulatorische Anerkennung dieser Kosten sicherzustellen.
Schwerpunkte des Webinars:
Kalkulatorische Nutzungsdauern vs. Handelsrechtliche Bewertung
Darstellung der Festlegungen BNetzA zu Nutzungsdauern Gas (KANU und nachfolgende Festlegungen)
Ableitung von Handlungsalternativen
Auswirkungen auf handelsrechtliches Ergebnis und Erlösobergrenzen unter Berücksichtigung der Festlegung „BRÜCKEN“ zum Thema Rückbauverpflichtung
Zielgruppe
Mitarbeiter aus der Finanzbuchhaltung
Mitarbeiter im Regulierungsmanagement
Führungskräfte im Bereich Netz
Verantwortliche für Jahresabschluss und Bilanzierung
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird im Text die männliche Form verwendet; sie schließt alle Geschlechter gleichermaßen ein.
Referent
Uwe Deuerlein
Dipl.-Kfm., Wirtschaftsprüfer und Steuerberater | Partner bei PKF Fasselt, Nürnberg
Häufige Fragen
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Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine automatische Bestätigungs-E-Mail. Kurz vor der Veranstaltung werden Ihnen die Zugangsdaten für den virtuellen Seminarraum durch den Veranstalter bereitgestellt.
Skripte und Seminarunterlagen werden Ihnen in der Regel wenige Tage vor der Veranstaltung im PDF-Format zur Verfügung gestellt.
Zum Nachweis der Fort- und Weiterbildung erhält jeder angemeldete Teilnehmer eine Bestätigung über die Teilnahme am Seminar.
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